IGA 2027-Projekt „Floating Host“: Mehr Chancen als Risiken“

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Die Fraktionen Bündnis 90 / Die Grünen und CDU haben sich nach einem intensiven Diskussionsprozess zusammen mit einer großen Ratsmehrheit für die weitere Planung des Projektes „Floating Host“ ausgesprochen. Das schwimmende Fahrradhotel, das ein privater Investor unterhalb der Brücke des Radschnellweges über die Ruhr bis zur Eröffnung der Internationalen Gartenausstellung Metropole Ruhr 2027 (IGA 2027) plant, soll aus zwei Pontons mit insgesamt sechs Zimmern für Fahrradtouristen bestehen. Allerdings sind einige Bedingungen für die Unterstützung des Rates der Stadt bei der Projektverwirklichung zu erfüllen:

  1. Die Vertragslaufzeit ist auf 20 Jahre zu begrenzen.
  2. Vertragsverbindlich muss sich der Investor im Falle eines längeren Leerstandes zum Rückbau der Hotelanlage auf eigene Kosten verpflichten und eine entsprechende Kaution hinterlegen.
  3. Der Verbindungssteg zu den sechs Hoteleinheiten, verteilt auf zwei Pontons, soll sechs Meter (und nicht wie ursprünglich vorgesehen zwölf Meter) lang sein.

Die Fraktionsvorsitzenden von CDU und Bündnis ‘90/Die Grünen, Christina Küsters und Tim Giesbert: „Wir sehen bei diesem Investitionsvorhaben Floating Host mehr die Chancen als die Risiken, zumal der Architekt und der Investor aus Mülheim an der Ruhr eine kleinere attraktive Hotelanlage auf der Ruhr in ihrer Heimat schaffen wollen. Zudem ist sie auf den wachsenden umweltfreundlichen Fahrradtourismus mit seiner guten Anbindung z.B. an den Radschnellweg RS 1 hervorragend ausgerichtet.“ Wichtig ist beiden Fraktionen, dass durch das Projekt wichtige Veranstaltungen wie das Drachenbootfestival weiter stattfinden können und sich das Hotel mit seinen Dimensionen in die Umgebung einfügt.

Allerdings ist dieses Votum des Rates noch keine Gewähr dafür, dass das schwimmende Hotel auch realisiert werden kann. Es ist aber die Voraussetzung dafür, dass das Wasser- und Schifffahrtsamt überhaupt mit der Prüfung dieses Projektes beschäftigt.