CDU und Grüne begrüßen Pläne für ein Studierendenwohnheim

Mit Begeisterung reagieren die CDU und wir auf die präsentierten Planungen eines Studierendenwohnheimes direkt am Radschnellweg. Standort, Zielgruppe und die damit verbundenen Perspektiven des Projektes seien perfekt. Zudem gibt es durch die Überbauung des Parkplatzes an der Löhstraße keine weitere Flächenversiegelung. Gestalterisch sei bei der Feinplanung vielleicht noch etwas Luft nach oben.

Dr. Roland Chrobok, umweltpolitischer Sprecher, freut sich darüber, „dass dieses Projekt beispielhaft dafür ist, wie man dem zunehmenden Flächenverbrauch Einhalt gebieten kann. Die Verbindung zum Radschnellweg ist dann noch das Sahnehäubchen auf dieser gelungenen städtebaulichen Kreation.“Platz für 76 Studierende sowie rund 100 Fahrräder soll das Gebäude der Mülheimer Architekten Smyk & Fischer bieten.

“Das ist endlich mal wieder eine positive Nachricht aus der Innenstadt“, freut sich unser planungspolitischer Sprecher Oliver Linsel. „Stadtplanung wird hier nicht aus der Perspektive des Autofahrers gedacht, sondern den Mobilitätsbedürfnissen junger Menschen, die vielfach kein Auto besitzen, Rechnung getragen.“ Verkehrsexperte Timo Spors hofft, dass davon noch weitere Impulse entlang des Radweges als gedachtem Innovationsband ausgehen und setzt dabei vor allem auf die Bespielung der Bahnbögen. Mit Interesse registriert er, dass dort auch eine Fahrradrampe vorgesehen ist, die an der zentralen Zufahrt zum Ruhrufer, bislang aus Verwaltungssicht nicht möglich scheint.

Dr. Siegfried Rauhut, mobilitätspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, ergänzt: „Diese Rampe wird hoffentlich auch durch Dritte genutzt werden können.“ Er ist zuversichtlich, dass mit dem Zuzug junger Menschen in die nördliche Innenstadt das Quartier sowie die Innenstadt selbst sicherlich auch eine weitere Belebung erfahren werde. Fraktionschef Tim Giesbert sieht in diesem Investitionsvorhaben die Bestätigung dafür, dass der Radschnellweg für Mülheim ein wichtiges Projekt ist und die Stadt auch für junge Leute attraktiv macht. „Es ist ein wichtiger Baustein für die Weiterentwicklung der Hochschule Ruhr West und der Stadt insgesamt“, so Giesbert.

Tim Giesbert / Oliver Linsel / Timo Spors

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