Skateanlage: Aufgeschoben heißt nicht aufgehoben

Wir pochen auf die Realisierung der geplanten Skateanlage in Saarn.

Sie sollte eigentlich als Ersatz für die im Zuge der Baumaßnahmen an der dortigen Gesamtschule wegfallende Anlage entstehen. Um eine zügige Durchführung der sonstigen Baumaßnahmen zu gewährleisten, verzichte die Verwaltung aber darauf, sie in den Bauantrag mitaufzunehmen. Dies, obwohl das Projekt durchfinanziert ist. Sportexperte Timo Spors, darüber im letzten Fachausschuss informiert, will es dabei nicht bewenden lassen.

„Aufgeschoben heißt nicht aufgehoben“, fordert er. Gerade in Saarn bestehe erheblicher Bedarf nach einem Treffpunkt für Jugendliche. Es gehe um gleichwertigen und standortnahen Ersatz. Wir bringen das Thema deshalb auf die Tagesordnung der nächsten Ausschusssitzung. Die Verwaltung soll mögliche Alternativstandorte benennen sowie einen Zeitplan zur Realisierung des Projektes vorlegen.

Spors beruft sich auf eine Zusage von Sportdezernent Marc Buchholz. Er hatte versprochen, die Skateanlage auf jeden Fall weiter zu planen. In diese Überlegungen müsse der Sportausschuss frühzeitig einbezogen werden, so Spors.

Timo Spors

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