ÖPNV-Konzept: Ratsfraktionen fordern breite Bürgerbeteiligung

Nach einer ersten Vorstellung und Diskussion des ÖPNV-Konzeptes von Verwaltung und Ruhrbahn bleiben für die Fraktionen von SPD, CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN noch zahlreiche Punkte zu klären. „Wir stehen zu dem gemeinsamen Ratsbeschluss, wonach der ÖPNV-Bereich einen Kostendeckungsbeitrag von 7 Mio. Euro pro Jahr zu erbringen hat“, erklären die Fraktionsspitzen Tim Giesbert (Grüne), Christina Küsters (CDU) und Dieter Spliethoff (SPD). Offen sei allerdings, mit welchen Maßnahmen man diese Vorgabe zu erreichen gedenkt. „Hier gibt es keine Denkverbote und wir werden ab sofort in unseren Fraktionen alle für uns denkbaren Alternativen, kritischen Fragen und Anregungen zusammentragen und in die politische Debatte einspeisen“, heißt es weiter.

Ganz gleich wie der künftige ÖPNV aussehen wird, sei klar, dass jede Änderung am bestehenden Liniennetzkonzept mit einer breiten öffentlichen Diskussion einhergehen muss: „Das ÖPNV-Angebot ist etwas, das letztlich alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt berührt. Entsprechend sensibel reagieren die Menschen bei diesem Thema auf Veränderungen. Insofern sind Verwaltung und Ruhrbahn gut beraten, das künftige ÖPNV-Angebot – wie auch immer es im Detail aussehen wird – gut zu erklären und breit öffentlich vorzustellen, wenn es am Ende Akzeptanz finden soll. Hier wird eine einmalige Bürgerinformationsveranstaltung nicht ausreichen“, sind sich die Fraktionen einig.

Dieter Spliethoff (SPD), Christina Küsters (CDU), Tim Giesbert (Grüne

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