Mehr Sicherheit durch Ampel-Parallelschaltung

Mehr Verkehrssicherheit durch Ampel-Parallelschaltungen für Fuß-, Rad- und motorisierten Verkehr stellen wir im Mobilitätsausschuss zur Debatte.

„An manchen Kreuzungen sind Fußgänger und Radfahrer dazu gezwungen, an der Ampel eine Anforderung zu betätigen, bevor sie die Straße überqueren dürfen“, erklärt Ratsfrau Brigitte Erd. Oftmals habe der motorisierte Verkehr dann eine Grünphase, während der parallel verlaufende Fuß- und Radverkehr teils sehr lange warten müsse.

Weil den Wartenden diese Zeit oftmals zu lange vorkomme, überquerten sowohl Fußgänger als auch Radfahrer die Kreuzung häufig bei Rot. Dies führe zu Verkehrsgefährdungen. Zu klären sei, ob für Fußgänger, Radfahrer und Motorisierte in derselben Richtung nicht eine parallele Ampelschaltung machbar sei. Ausnahme seien Rechtsabbiegerspuren, die separates Grün hätten, so dass sich eine Anforderung erübrige. Die Wahrscheinlichkeit für Querungen bei Rot würde so deutlich sinken, das Image Mülheims als fahrradfreundliche Stadt verbessert.

Brigitte Erd

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