Gefahr im Verzug

Eine marode Treppenanlage beschäftigt uns in der Bezirksvertretung Linksruhr. Es geht um die Verbindung zwischen Ruhrblick und Kassenberg.

„Anwohner machten uns darauf aufmerksam, dass vom Handlauf der recht steilen Treppe ein nicht übersehbares Stück fehlt“, berichtet Bezirksvertreter Carsten Voß. Die restlichen Teile seien angerostet und könnten ihrer Funktion kaum noch gerecht werden. Für Passanten liege offensichtlich eine Gefährdung vor – insbesondere für jene, die etwa aus gesundheitlichen Gründen auf einen Handlauf angewiesen seien.

Angesichts dieses Erneuerungsbedarfs stelle sich die Frage, wer für dessen Wiederherstellung zuständig sei, so Voß. Anwohner, die sich an die Hausverwaltung des Ruhrblick-Wohnkomplexes wandten, hätten keine sie zufriedenstellende Auskunft erhalten. Die deshalb angesprochenen Grünen im Bezirk Linksruhr bringen die Angelegenheit deshalb per Anfrage auf die Tagesordnung der Bezirksvertretung.

Die Stadtverwaltung soll Auskunft darüber ereilen, wie sie die Gefahrenlage einschätzt und wer für die Verkehrssicherheit zuständig ist. Zudem will die Fraktion wissen, welche Einwirkungsmöglichkeit auf möglicherweise private Verkehrssicherungspflichtige bestehe.

Fraktionssprecherin Heidemarie Sinn-Leyendecker: „Unserer Ansicht nach besteht eine akute, die Barrierefreiheit einschränkende Gefahrensituation. Irgendjemand muss für die Beseitigung der Schäden zuständig sein. Die Zeit drängt, ihn dazu zu verpflichten.“

Carsten Voß / Heidemarie Sinn-Leyendecker

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