Gefährliches Gas

Noch ist nicht recht klar, was die jeweiligen Auslöser für die Explosionen von Treibgasflaschen an der B 1 sowie an der Eltener Straße waren. Dies führt zu Fragebedarf bei den Grünen. Im Ausschuss für Sicherheit und Ordnung wollen sie so weit wie möglich Antworten von der Verwaltung.

„Die Unglücke im Caravan-Salon an der B 1 als auch im Kfz-Betrieb an der Eltener Straße“, erklärt Hubert Niehoff, Sprecher seiner Fraktion im Ausschuss, „zeigen, welch zerstörerisches Potenzial explodierende Gasflaschen haben können.“ Sie machten deutlich, wie wichtig fachgerechter Umgang und sachgerechte Lagerung seien. An der Eltener Straße sei ein Schwerverletzter zu beklagen, an der B 1 habe es eines aufwändigen Einsatzes der Feuerwehr bedurft, um ein Übergreifen auf umliegende Häuser zu verhindern.
Im Ausschuss wollen die Grünen, so Britta Stalleicken, wissen, was genau an den Unglücksorten geschah. Die Verwaltung soll die gesetzlichen Rahmenvorschriften für Lagerung und Umgang mit Gasbehältern darstellen sowie über die Kontrollpraxis informieren. Einmal dabei möchte Stalleicken auch einen Überblick, an welchen Orten im Stadtgebiet größere Gasmengen gelagert werden.

Hubert Niehoff / Britta Stalleicken

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