Grüne Antragsinitiativen zum Hitzeschutz

gehören zusätzliche Trinkwasserangebote und mobile Abkühlung durch Sprühnebel genauso wie niedrigschwellige Information und Unterstützung von besonders gefährdeten Menschen. Bis zur Einbringung des Haushalts 2028 soll außerdem ein kommunales Hitzeschutzprogramm vorliegen, in dem die Stadt Prioritäten und Finanzierung von Maßnahmen auflistet. Hierbei soll ein Fokus auf Anpassung der Infrastruktur in Krankenhäusern, Kindertageseinrichtungen oder Schulen liegen. Es kommen verschiedene Förderprogramme in Frage und auch Mittel aus dem Infrastrukturpaket des Landes könnten genutzt werden.

„Die Hitze der vergangenen Tage zeigt deutlich: Klimaschutz und Klimaanpassung sind längst kein nettes Zusatzprojekt mehr, sondern eine kommunale Pflichtaufgabe. Wer die Herausforderungen der Klimakrise ernst nimmt, darf die Bürger*innen mit den Folgen nicht alleinlassen. Es reicht nicht, symbolisch Wasserflaschen zu verteilen, wie Oberbürgermeister Marc Buchholz es kürzlich getan hat. Die Stadt muss jetzt verantwortungsvoll handeln. Kurzfristig muss die Stadt an heißen Tagen und zentralen Orten der Stadt für Abkühlung sorgen und mobile Wassersprinkler oder Anlagen die Wassernebel versprühen aufstellen“, sagt Niels Rose, Sprecher für Bevölkerungsschutz in der GRÜNEN Fraktion.

Timo Spors, Fraktionsvorsitzender ergänzt: „Die letzten Sommer waren eher durchwachsen, dieser zeigt uns bislang mit voller Wucht, was uns wahrscheinlich mehr als einmal in den nächsten Jahren bevorsteht. Wichtig ist jetzt, dass wir alle Anstrengungen unternehmen, uns den neuen Gegebenheiten anzupassen und die Klimakrise so zu bekämpfen, dass wir nicht noch mehr Kipppunkte erreichen, deren Folgen wir nicht abschätzen können.“