Im Vorfeld der Sondersitzung des Ausschusses für Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung sowie der Bezirksvertretung 3 am Dienstag äußern sich Mülheims Grüne zum aktuellen Stand der Planungen an der Parkstadt. „Wir erwarten, dass CDU und SPD sich an ihre eigenen Vereinbarungen aus dem Kooperationsvertrag halten.“, erklärt die grüne Stadtverordnete Leonie Hallmann: „Mindestens 30% der Wohneinheiten sind daher als öffentlich-geförderter Wohnraum festzusetzen!“ Aus Sicht der Grünen ist dies notwendig, um langfristig bezahlbares und modernes Wohnen in Mülheim zu ermöglichen. „Wir denken gleichzeitig an Auszubildende, Studenten, junge Familien, aber auch an Senioren und Menschen mit Beeinträchtigungen“, ergänzt der Fraktionsvorsitzende Timo Spors.
Auch beim kontrovers diskutierten Thema der Gebäudehöhe legen sich die Grünenfest: „Alles über 8 Etagen ist mit uns nicht zu machen. Weiterhin gilt es sicherzustellen, dass nicht mehr versiegelt wird, als es vorher der Fall war.“, so Hallmann. Alles, was darüber hinausgeht, wäre aus Sicht der Grünen zu überdimensioniert. Außerdem würde es auch das örtliche Verkehrssystem zu sehr belasten. „Unabhängig von allem braucht es ein modernes Verkehrskonzept mit guter Anbindung insbesondere für Rad und ÖPNV sowie ein Energiekonzept, das Klimaneutralität sicherstellt“, sagt Timo Spors und kündigt an, dass die Grünen zur Sitzung als konstruktive Opposition zu diesen Themen eigene Anträge einbringen werde.
