Zukunft des Verkehrsverbundes VIA: Engere Kooperation der Nahverkehrsbetriebe alternativlos

Angesichts des Scheiterns der geplanten Fusion der kommunalen Verkehrsbetriebe EVAG (Essener Verkehrs-AG), DVG (Duisburger Verkehrsgesellschaft) und MVG (Mülheimer Verkehrsgesellschaft) erklären Hiltrud Schmutzler-Jäger, Vorsitzende der Essener Ratsfraktion der Grünen, und Tim Giesbert, Sprecher der Mülheimer Ratsfraktion der Grünen:

„Für uns Grüne ist eine engere Kooperation der Nahverkehrsbetriebe alternativlos. Es zeichnete sich aber bereits seit längerem ab, dass Duisburg der falsche Partner für die angestrebte Fusion war. Darum sind wir froh, dass das Herumgeiere nun beendet ist.

Nun gilt es, den Prozess einer Verschmelzung von EVAG und MVG als ersten Schritt hin zu einem größeren Nahverkehrsbetrieb im mittleren Ruhrgebiet zügig voranzutreiben. Zeitnah sollten allerdings auch Gespräche mit Oberhausen, Gelsenkirchen und Bochum wegen einer vertieften Zusammenarbeit der Nahverkehrsbetriebe geführt werden.

Bereits heute gibt es ein zusammenhängendes Netz von Straßenbahnlinien im Meterspurbetrieb, das die Städte Mülheim, Essen, Gelsenkirchen und Bochum verbindet. Ein Zusammenlegen von Leitstellen und Werkstätten mehrerer Verkehrsbetriebe verspricht Effizienzgewinne ohne Abstriche beim Leistungsangebot für die Kundinnen und Kunden.“

Verwandte Artikel