Wo drückt der Schuh?

Den weiterhin starken Nachholbedarf Mülheims in Sachen Carsharing sehen die Grünen als Ansporn, die Situation zu verbessern.

„Es ist natürlich höchst erfreulich“, schickt ihr verkehrspolitischer Sprecher Axel Hercher ein Lob voraus, „dass der SWB und die Ford-Niederlassung am Hingberg diesbezüglich zusammenarbeiten. Ersterer mit seiner hohen Zahl an Mietern und einem beachtlichen Grundstücksfundus als auch das Unternehmen mit all seiner Erfahrung bilden eine starke Achse. Das kann etwas Gutes werden.“
Mehr Beachtung als bisher sei aber der Kritik der bisherigen Anbieter „Stadtmobil“ und „Drive-Carsharing“ zu zollen. Wenn es zu wenige Stellplätze im Stadtgebiet gebe, so Hercher, sei unter anderem die Mülheimer Verwaltung gefragt, diesbezüglich Unterstützung anzubieten. Daran habe es bisher wohl gemangelt.
Deshalb beabsichtigen die Grünen, in den nächsten Wochen mit den Anbietern ins Gespräch kommen. „Wir wollen herausfinden“, erklärt ihr umweltpolitischer Sprecher Hermann Stollen, „wo konkret der Schuh drückt. Wir wollen wissen, welche Hilfen sie von der Stadt erwarten. Carsharing ist ein wichtiges klimapolitisches Instrument. Das dürfen wir nicht vernachlässigen.“
Ihre Erkenntnisse wird die Fraktion nach den anstehenden Gesprächen in den Mobilitätsausschuss einbringen.

Axel Hercher / Hermann Stollen

Verwandte Artikel