Sozialticket nach 2018

Als noch nicht ausreichend bewertet ein Sachbündnis im Stadtrat die Ankündigung der Landesregierung, das Sozialticket in 2018 nun doch in gewohntem Umfang zu fördern.

Weil es für die Jahre danach seitens Schwarz-Gelb in Düsseldorf bisher keine verbindliche Zusage zur Fortführung des Tickets gibt, befasst sich nun der Rat erneut mit der Problematik. Grüne, SPD, DIE LINKE sowie die Wählerbündnisse WIR AUS Mülheim und Bündnis für Bildung fordern per Ratsantrag vom Land Verlässlichkeit über 2018 hinaus.
Weiterhin soll die Stadtverordnetenversammlung die Landesregierung aufrufen, die Finanzierung im Hinblick auf steigende Nutzerzahlen zu dynamisieren. Dies, um Preiserhöhungen künftig zu vermeiden. Das Land soll den Zuschuss nicht nur aus dem Verkehrs-, sondern auch aus dem Sozialetat entnehmen. Begründung: Das Ticket dürfe sich nicht durch Kürzung dringlich benötigter Investitionsmittel für den Öffentlichen Nahverkehr finanzieren.
Die Sicherung des Sozialtickets für 2018, stellen Ingrid Tews (Grüne) und Daniel Mühlenfeld (SPD) heraus, sei ein erster Erfolg, unter anderem der Sozialverbände. Es müsse aber als Mobilitätsangebot für sozial Benachteiligte langfristig erhalten bleiben. Verhandlungen über die Optimierung des Angebots wie etwa die wünschenswerte Einführung eines Tickets für Auszubildende blieben davon unberührt.

Ingrid Tews / Daniel Mühlenfeld

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