Schwarze Zahlen sprechen für sich

Recht optimistisch zeigen sich die Grünen betreffs Mülheims Karstadt–Arkaden.

„Neu–Inhaber Benko und seine Berater“, erklärt Fraktionschef Tim Giesbert, „müssten mit dem Klammerbeutel gepudert sein, falls sie diese schwarze Zahlen schreibende Filiale schließen. Auch wenn in der Wirtschaft bisweilen Irrationalität regiert, liegen hier die Verhältnisse klar. Es gibt keinen Grund, sich von einem Gewinnträger zu trennen.“

Letztlich habe der Konzern aber auch eine Verpflichtung gegenüber Mülheim. Im Krisenjahr 2010, erinnert Axel Hercher, wirtschaftspolitischer Sprecher der Grünen, verzichtete die Stadt auf Gewerbesteuern in Millionenhöhe, um die hiesige Filiale zu erhalten.

Großen Respekt bekunden Giesbert und Hercher den Beschäftigten gegenüber. Sie verrichteten trotz aller über sie hinwegfegenden Stürme motiviert ihren Dienst. Ganz im Gegenteil zu Konzernlenkern und vermeintlichen Investoren. Die hätten sich im Glanz der Öffentlichkeit gesonnt, das Unternehmen immer tiefer ins Elend hineinbugsiert und seien letztlich verschwunden.

Tim Giesbert / Axel Hercher

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