Mehr Sichtbarkeit für Rasche-Werk

Die Skulptur „Plastik in der Landschaft“ des Bildhauers Ernst Rasche sehen die Grünen eher in zentraler Stadtlage, etwa auf dem Ruhrbania-Areal. Sie schlagen in einem Antrag für den am 13.04.2018 tagenden Kulturausschuss vor, einen neuen Standort für die Granit-Plastik zu finden.

Die Skulptur wurde der Stadt als Schenkung angeboten, über deren Annahme die Kulturpolitiker vorab entscheiden müssen. Sie stand bisher auf dem ehemaligen Gelände der Beratungsfirma Agiplan. 2015 erwarb die BPD-Immobilienentwicklung das Areal und wird es in Kürze bebauen. Im Zuge dieser Planung bot sie der Stadt das Werk des im Februar verstorbenen Mülheimer Künstlers als Schenkung an, würde es aber gerne am aktuellen Standort belassen.
Angesichts der Bedeutung des Rasche-Werkes setzen sich die Grünen für einen Ort ein, an dem die Mülheimer auch wirklich etwas von ihm haben. „Am aktuellen Standort“, so ihre kulturpolitische Sprecherin Dr. Daniela Grobe, „ist zu wenig Platz, als dass es zur Geltung kommen könnte. Zudem ist die Örtlichkeit eher abgelegen.“
Anders sehe dies z. B. an der Ruhrpromenade aus. Dort könne ein großer Teil der Bürgerschaft das Objekt in Augenschein nehmen und sich daran erfreuen. „Gerade weil dieses Werk Rasches so repräsentativ für sein Wirken ist“, betont Grobe, „verdient es die ihm gebührende Aufmerksamkeit“. Die Verwaltung soll deshalb bis zur nächsten Sitzung einen entsprechenden Aufstellungsort ausfindig machen.

Dr. Daniela Grobe

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