Keine halben Sachen

Wie sind die Arbeitsbedingungen des Jugendstadtrates zu verbessern? Was können Stadt und Politik tun, um die Akzeptanz der gewählten Jugendvertreter bei ihrem Wahlvolk anzuheben?

Diese Fragen treiben die Grünen um. Deshalb bringen sie das Thema auf die Tagesordnung des Jugendhilfeausschusses.
„Der Jugendstadtrat“ fordert ihre jugendpolitische Sprecherin Franziska Krumwiede-Steiner, „muss über Kompetenzen und politisches Gewicht verfügen. Nur dann wird er ernst genommen. Bei den aktuell Gewählten stellen wir fest, dass auch sie in diese Richtung denken.“
Unter anderem seien Defizite zu beheben, die oftmals auf Kleinigkeiten beruhten, aber doch für die Arbeit der Jugendvertretung wichtig seien. Darunter fielen, das habe ein Gespräch mit deren Spitze offenbart, mangelnde Informationen über laufende Prozesse als auch eine bisweilen unglückliche Termingestaltung. So etwa die terminliche Ansetzung des Jugendstadtrates nach dem Jugendhilfeausschuss, so dass er nur noch zur Kenntnis nehmen könne.
Krumwiede-Steiner: „Angesichts der geringen Wahlbeteiligung von gerade einmal 8,7 Prozent beim letzten Wahlgang im Juni 2015 müssen wir neu nachdenken – auch über eine mögliche Änderung des Wahlverfahrens.“

Franziska Krumwiede-Steiner

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