Jost–Erfolg hat viele Mütter und Väter

Als ergänzungsbedürftig werten die Grünen die aktuellen Bemerkungen von MBI–Chef Lothar Reinhard zur Verlagerung des Fallwerks Jost.

„Ich will nicht abstreiten“, so Fraktionssprecher Tim Giesbert, „dass auch seine Beharrlichkeit einen gewissen Anteil am letztlich guten Ausgang hat. Sollte die MBI dies aber für sich alleine beanspruchen, wäre das anmaßend.“

Der letztlich glückliche Verlauf, meint Brigitte Erd, Vorsitzende des Umweltausschusses, sei ein Gemeinschaftswerk, zu dem viele beigetragen hätten. Zuerst sei dies die Anwohnerinitiative, die mehr als ein halbes Menschenleben unverdrossen gegenüber Politik und Verwaltung ihre berechtigten Ansprüche vertreten habe. Das verdiene großen Respekt.

Die Ratsfraktion der Grünen mit ihrem Amtsvorgänger Hubert Niehoff habe in den letzten Jahren gemeinsam mit Landesumweltminister Remmel und der Bezirksregierung erfolgreich viele Hebel in Bewegung gesetzt.

Ein Kompliment, so Erd, verdiene auch die Verwaltung. Sie habe – an der Spitze Dezernent Vermeulen und Wirtschaftsförderer Schnitzmeier – in langen Verhandlungen mit dem Unternehmen Jost die Verlagerung letztlich gemanagt.

Zu erwähnen seien darüber hinaus die Solidarität der ehemaligen Bürgermeisterin Renate aus der Beek (SPD) mit den Anwohnern als auch die Mülheimer Lokalpresse, die stets fair und informiert berichtet habe.

Brigitte Erd, Tim Giesbert

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